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Nach dem 30-jährigen Krieg
lebten 1650 nur noch 2 Kossäthen in Groß Ziethen, 1653 gar nur noch
einer, der andere war ertrunken (Enders, Historisches Ortslexikon)
Um 1686 siedelten sich die
ersten französischen Refugees in den fast völlig verwüsteten Dörfern
Groß-Ziethen und Klein-Ziethen an. Im Gegesatz zu anderen
uckermärkischen Dörfern bildeten sie hier keine Minderheit, sondern
stellten die Mehrzahl der Bewohner.
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Die Pfarrstelle der französisch-reformierten Gemeinde von
Groß-Ziethen ist zur Zeit verwaist, soll aber wieder besetzt werden. So
steht das große Pfarrhaus heute teilweise leer. |