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17291 Gramzow - Klosterruine

Der Ort Gramzow gilt als der älteste in der Uckermark, erstmals 1168 urkundlich erwähnt. Im Jahr 1178 stiftete Herzog Bogislav I. von Pommern - Stettin ein Prämonstratenserkloster. 1235 wurde von den Mönchen eine Feldsteinkirche errichtet, die im 14.Jh. durch einen stattlichen dreischiffigen Backsteinbau ersetzt wurde.

Nach der Reformation in Brandenburg wurde das Kloster säkularisiert, die Klosterkirche teilweise als Getreidespeicher genutzt. Im  30-jährigen Krieg wurden Teile des Klosters und des Ortes zerstört, die Einwohnerzahl Gramzows ging stark zurück. 1652 wurden Niederländer angesiedelt, die aber zum größten Teil den Ort schon bald wieder verließen.

Ab 1686 siedelten sich französisch-reformierte Flüchtlinge an. Sie nutzten das ehemalige Kloster als Gotteshaus. Am 29. Juli 1714 brannte der größte Teil der Klosteranlage ab, durch einen zweiten Brand 1747 wurde auch die Kirche weitgehend zerstört. Heute stehen nur noch die Mauern eines Teils der Westwand  und der sechseckigen Kapelle.        

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Karte Kirchen - Nord

 

 

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Ina Jonas-Nolte