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Der neogotische Kirchenbau in
Kröchlendorff wurde 1868 fertiggestellt. Die Familie von Arnim wollte zu
ihrem Schloss in Kröchlendorff eine passende Kirche an dieser Stelle
haben. Entworfen wurde die dreischiffige Pseudobasilika von Hofbaurat
Ferdinand von Arnim, Bauherr war Oskar von Arnim (1813-1903), der mit
Malwine, der Schwester des Reichskanzlers Fürst Bismarck verehelicht war. Die alte Dorfkirche, etwa
100 m entfernt, wurde nach Fertigstellung des Neubaus abgerissen. 
Nach
der Enteignung der von Arnims nach dem 2.Weltkrieg verfiel die Kirche
immer mehr. Die letzte kirchliche Feier fand 1961 statt. 1968 wurde die
Kirche offiziell entwidmet, danach ausgeplündert und in weiten Teilen
zerstört. 
Seit
1993 wurde die Kirche unter der Leitung von Architekt Johannes Penzel
saniert und am 15. Juni 2002 mit einer feierlichen Zeremonie als Konzert-
und Veranstaltungsort wieder eröffnet. |